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Die Dresdner Tieck-Arbeitsstelle wurde im Jahr 2003 gegründet, nachdem auf unserer Konferenz „Ludwig Tieck. Literaturprogramm und Lebensinszenierung im Kontext seiner Zeit“ der Plan zur historisch-kritischen Dresdner Tieck-Ausgabe (Dresdner Ausgabe) gefasst worden war. Seither hat sich die Arbeit auf die Sicherung der Briefwechsel konzentriert. Zugleich wurden freilich ergänzende Sammlungen angelegt und die Grundlagen für weitere Aktivitäten geschaffen. Zurzeit verfügt die Arbeitsstelle über einen umfangreichen Bestand an Forschungsliteratur. Außerdem wurde eine auf Vollständigkeit bedachte Tieck-Bibliographie aufgebaut.

Die Quellensammlung konzentrierte sich zunächst auf die Briefe. Die Briefwechsel Ludwig Tiecks sind mit größtmöglicher Vollständigkeit erschlossen und in Kopien gesammelt worden. Eine erste Übersicht gab die CD-ROM „Repertorium der Briefwechsel Ludwig Tiecks“ im Jahr 2002. Seither sind noch etwa 450 Nachweise hinzugekommen. Die Bände der Ausgabe werden sukzessive für den Druck vorbereitet.

Die Arbeitsstelle konnte auch nach Auslaufen der Projektförderung durch die DFG weitergeführt werden, nicht zuletzt dank des Engagements der wissenschaftlichen MitarbeiterInnen, aber auch der Studierenden, die in der einen oder anderen Weise als Mitwirkende im Projektstudium der Beschäftigung mit Tiecks Leben und Werk treu blieben. Mittlerweile ist es dank der Unterstützung durch die Leitung der TU Dresden und der Fakultät Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften gelungen, die Arbeitsstelle als einen Bestandteil des Lehrstuhls ‚Neuere deutsche Literatur und Kulturgeschichte‘ zu etablieren und damit für weitere Projekte eine verlässliche Infrastruktur zu schaffen.

Künftig können an der Arbeitsstelle auch Gastwissenschaftler tätig sein, die die hier gesammelten Materialien nutzen wollen. Zugleich wird sich die Arbeitsstelle für den Aufbau der internationalen Tieck-Gesellschaft engagieren. Sie ist damit den Zielen der Gesellschaft verpflichtet, die bereits in der Namensgebung zum Ausdruck kommen. Dabei ergibt es sich schon aus den Projektplanungen, dass die Werke Ludwig Tiecks auch weiterhin für die Arbeitsstelle im Zentrum stehen werden, aber es soll ausdrücklich auch der Blick auf die anderen Mitglieder der Familie Tieck, insbesondere auf Sophie Tieck und auf Friedrich Tieck, gerichtet werden. Die weitere Erschließung von Forschung und Quellenbeständen wird dementsprechend erweitert.

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